Vegane Schokomuffins – saftig, fudgy & einfach

Diese veganen Schokomuffins sind genau richtig, wenn du Lust auf etwas Schokoladiges hast, aber ein unkompliziertes Rezept suchst. Der Teig wird ganz einfach in nur einer Schüssel angerührt und ergibt herrlich saftige, fudgy Muffins mit intensivem Schokoladengeschmack. Hafermehl, ungesüßtes Kakaopulver, Apfelmus und vegane Schokodrops sorgen für die besondere Kombination aus weicher Textur und kräftigem Kakaoaroma. Das Rezept kommt außerdem ohne Öl aus und kann mit glutenfreiem Hafermehl zubereitet werden. Je nach verwendetem Süßungsmittel lassen sich die Muffins auch ohne raffinierten Zucker backen. Ob zum Frühstück, als Snack oder als kleines Dessert – diese veganen Schokomuffins sind schnell vorbereitet und stehen nach rund einer halben Stunde Backzeit bereit.

Warum du diese veganen Schokomuffins lieben wirst

  • Nur eine Schüssel: Für den Teig brauchst du keine komplizierte Abfolge mehrerer Schüsseln.
  • Schnell gemacht: Die Vorbereitung dauert nur etwa 10 Minuten.
  • Intensiv schokoladig: Kakaopulver und vegane Schokodrops sorgen für viel Schokoladengeschmack.
  • Saftig und fudgy: Apfelmus und Nussmus tragen zur weichen Textur bei.
  • Ohne Öl: Das Grundrezept verwendet kein Öl.
  • Vegan: Die Zutaten sind auf eine vegane Zubereitung ausgelegt.
  • Glutenfrei möglich: Mit entsprechend zertifiziertem glutenfreiem Hafermehl lässt sich das Rezept glutenfrei zubereiten.

Die Zutaten für vegane Schokomuffins

Für diese Muffins brauchst du eine Kombination aus trockenen und feuchten Zutaten.

Trockene Zutaten

120 g Hafermehl: Hafermehl bildet die Grundlage des Muffinteigs. Wenn du kein fertiges Hafermehl hast, kannst du Haferflocken im Mixer oder in einer elektrischen Gewürz- oder Kaffeemühle fein mahlen.

70–100 g Kokosblütenzucker: Die Menge richtet sich danach, wie süß du deine Muffins möchtest. Im Rezept wurden 70 g verwendet; für eine süßere Variante werden 100 g empfohlen.

50 g ungesüßtes Kakaopulver: Es sorgt für das kräftige Schokoladenaroma.

1 TL Backpulver und ¼ TL Natron: Die beiden Triebmittel unterstützen die gewünschte Muffinstruktur.

¼ TL Salz: Eine kleine Menge Salz rundet den Schokoladengeschmack ab.

90 g vegane Schokodrops plus weitere für die Oberfläche: Die Schokodrops bringen zusätzliche Schokoladenstücke in den Teig. Nach Belieben kannst du weitere auf den Muffins verteilen.

Feuchte Zutaten

180 ml pflanzliche Milch: Sie verbindet die trockenen Zutaten mit den übrigen Bestandteilen.

160 g ungesüßtes Apfelmus: Apfelmus trägt zur saftigen Konsistenz bei. Laut Rezept kann es alternativ durch zerdrückte Bananen ersetzt werden.

65 g Nussmus: Es ergänzt den Teig und passt geschmacklich hervorragend zur Schokolade.

1 EL Apfelessig: Der Apfelessig gehört zur Rezeptur und wird mit den feuchten Zutaten verrührt.

1 TL Vanilleextrakt: Vanille ergänzt das Schokoladenaroma.

Vorbereitung

Lege zunächst ein Muffinblech mit Papiermuffinförmchen aus. Alternativ kannst du die Form einfetten.

Heize den Backofen auf 180 °C vor.

Wenn du Hafermehl selbst herstellen möchtest, kannst du normale oder zertifiziert glutenfreie Haferflocken fein mahlen. Das entstandene Mehl sollte möglichst fein sein.

Bereite außerdem alle Zutaten abgewogen vor. Da der Teig schnell zusammengerührt ist, geht die anschließende Zubereitung besonders unkompliziert.

So werden die veganen Schokomuffins gemacht

Gib zunächst alle trockenen Zutaten außer den Schokoladenstückchen in eine große Rührschüssel. Dazu gehören Hafermehl, Kokosblütenzucker, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz. Verrühre alles gründlich.

Anschließend kommen die feuchten Zutaten dazu: pflanzliche Milch, ungesüßtes Apfelmus, Nussmus, Apfelessig und Vanilleextrakt.

Verrühre die Mischung mit einem Schneebesen. Alternativ kannst du einen Handmixer verwenden. Sobald ein gleichmäßiger Teig entstanden ist, werden zum Schluss die 90 g veganen Schokodrops untergerührt.

Verteile den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Muffinförmchen. Das ursprüngliche Rezept ergibt ausreichend Teig für 8 Muffins.

Nach Belieben kannst du vor dem Backen zusätzliche vegane Schokodrops auf der Oberfläche verteilen.

Backe die Muffins bei 180 °C für 24–27 Minuten. Ein guter Hinweis auf die richtige Backzeit sind sichtbare Risse auf der Oberfläche.

Zusätzlich empfiehlt sich der Zahnstochertest: Stecke einen Zahnstocher in die Mitte eines Muffins. Er sollte fast sauber herauskommen. Eine leicht klebrige Spur ist in Ordnung, der Zahnstocher sollte jedoch nicht nass sein.

Lass die Muffins anschließend abkühlen und genieße sie.

So bleiben die Muffins schön saftig

Die Textur dieser Schokomuffins ist besonders weich und fudgy. Damit das Ergebnis möglichst gut gelingt, solltest du die angegebene Backzeit als Orientierung verwenden und zusätzlich den Zustand der Muffins prüfen.

Die Oberfläche kann Risse bekommen, wenn die Muffins fertig gebacken sind. Auch der Zahnstochertest hilft dabei, den richtigen Zeitpunkt einzuschätzen.

Wichtig ist außerdem, die Muffins nach dem Backen abkühlen zu lassen. Erst danach entwickelt sich ihre endgültige Textur.

Welche Süße passt am besten?

Im Grundrezept wird Kokosblütenzucker verwendet. Die Menge liegt zwischen 70 und 100 g.

Wenn du einen weniger süßen Muffin bevorzugst, sind 70 g vorgesehen. Wer Muffins gerne süßer mag, kann bis zu 100 g verwenden.

Laut Rezept kann auch ein anderes granuliertes Süßungsmittel verwendet werden. Genannt werden beispielsweise Erythrit, normaler Zucker oder Dattelzucker.

Wenn du vollständig auf raffinierten Zucker verzichten möchtest, kannst du entsprechend ein geeignetes alternatives granuliertes Süßungsmittel verwenden.

Hafermehl selbst herstellen

Du brauchst nicht unbedingt fertiges Hafermehl zu kaufen. Haferflocken können ganz einfach selbst zu Mehl verarbeitet werden.

Gib normale oder zertifiziert glutenfreie Haferflocken in einen Mixer oder eine elektrische Gewürz- beziehungsweise Kaffeemühle. Mahle sie, bis ein feines Mehl entsteht.

Wenn dir wichtig ist, dass die Muffins glutenfrei bleiben, solltest du entsprechend zertifizierten glutenfreien Hafer verwenden.

Sinnvolle Zutaten-Alternativen

Buchweizen- oder Hirsemehl

Wenn du kein Hafermehl verwenden möchtest, funktionieren laut Rezept auch Buchweizenmehl oder Hirsemehl.

Weizen- oder Dinkelmehl

Wenn du dich nicht glutenfrei ernährst, kannst du laut Rezept auch normales Weizenmehl oder Dinkelmehl verwenden.

Apfelmus ersetzen

Ungesüßtes Apfelmus kann durch zerdrückte Banane ersetzt werden.

Nussfreie Variante

Für eine nussfreie Version kann Sonnenblumenkernmus verwendet werden.

Alternative zu Nussmus

Wenn du kein Nussmus verwenden möchtest oder keines zur Hand hast, nennt das Rezept außerdem 40–60 g Öl als Alternative. Das verändert allerdings die ursprüngliche Variante, die ausdrücklich ohne Öl zubereitet wird.

Welche Schokolade solltest du verwenden?

Für die Muffins werden vegane Schokodrops verwendet. Achte bei der Auswahl darauf, dass die Schokodrops tatsächlich vegan sind.

Die 90 g werden in den Teig gegeben. Zusätzlich kannst du weitere Schokodrops auf der Oberfläche verteilen.

Ungesüßtes Kakaopulver sorgt zusätzlich für den tiefen Schokoladengeschmack. Zusammen ergeben Kakaopulver und Schokodrops einen deutlich schokoladigen Muffin.

Wann passen vegane Schokomuffins besonders gut?

Diese Muffins eignen sich für viele Gelegenheiten.

Zum Frühstück sind sie eine unkomplizierte süße Option, wenn du morgens etwas Selbstgebackenes möchtest.

Als Snack lassen sie sich gut vorbereiten und portionsweise genießen.

Zum Dessert funktionieren sie ebenfalls, besonders wenn du Schokolade liebst.

Für einen Brunch kannst du sie zusammen mit anderen süßen und herzhaften Speisen auf den Tisch stellen.

Auch für ein Picknick oder eine kleine Kaffeepause sind Muffins praktisch, weil sie bereits portioniert sind.

Aufbewahrung

Die fertigen Muffins können laut Rezept in einem luftdichten Behälter bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Alternativ lassen sie sich bis zu 3 Monate einfrieren.

Das ist besonders praktisch, wenn du nicht alle Muffins auf einmal essen möchtest. Du kannst die Muffins portionsweise einfrieren und bei Bedarf wieder hervorholen.

Häufig gestellte Fragen

Sind vegane Schokomuffins auch glutenfrei?

Ja, das Rezept kann glutenfrei zubereitet werden. Verwende dafür entsprechend zertifiziertes glutenfreies Hafermehl oder zertifizierte glutenfreie Haferflocken.

Kann ich Hafermehl selbst machen?

Ja. Mahle Haferflocken in einem Mixer oder einer elektrischen Gewürz- beziehungsweise Kaffeemühle, bis feines Hafermehl entsteht.

Kann ich Apfelmus ersetzen?

Ja. Laut Rezept kannst du stattdessen zerdrückte Bananen verwenden.

Kann ich die Muffins ohne Nüsse zubereiten?

Ja. Für eine nussfreie Version ist Sonnenblumenkernmus vorgesehen.

Kann ich anderes Mehl verwenden?

Buchweizenmehl oder Hirsemehl funktionieren laut Rezept ebenfalls. Wenn du dich nicht glutenfrei ernährst, kannst du auch Weizen- oder Dinkelmehl verwenden.

Wie lange werden die Muffins gebacken?

Die Backzeit beträgt 24–27 Minuten bei 180 °C. Zusätzlich kannst du mit einem Zahnstocher prüfen, ob sie fertig sind.

Wie erkenne ich, dass die Muffins fertig sind?

Risse auf der Oberfläche sind ein Hinweis. Beim Zahnstochertest sollte der Zahnstocher fast sauber herauskommen. Leichte Klebrigkeit ist in Ordnung, er sollte jedoch nicht nass sein.

Wie lange halten sich die Muffins?

In einem luftdichten Behälter halten sie sich laut Rezept bis zu 5 Tage im Kühlschrank.

Kann man vegane Schokomuffins einfrieren?

Ja. Das Rezept gibt eine Gefrierzeit von bis zu 3 Monaten an.

Kann ich weniger oder mehr Zucker verwenden?

Das Rezept sieht 70–100 g Kokosblütenzucker vor. 70 g wurden verwendet; wenn du es süßer magst, werden 100 g empfohlen.

Rezeptkarte

Die vollständige Rezeptkarte findest du unten mit allen Originalmengen und Zubereitungsschritten.

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Vegane Schokomuffins – saftig, fudgy & einfach

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Vegane Schokomuffins aus nur einer Schüssel! Sie schmecken wie ein Dessert, sind aber gesund genug fürs Frühstück. Saftig, fudgy, herrlich schokoladig, glutenfrei und ohne Öl. Und sie lassen sich ganz einfach ohne raffinierten Zucker zubereiten.

  • Total Time: 35Minuten Min.
  • Yield: 8 1x

Ingredients

Scale
  • Trockene Inhaltsstoffe:
  • 120 g Hafermehl bei Bedarf glutenfrei (siehe Anmerkungen)
  • 70100 g Kokosblütenzucker (siehe Anmerkungen)
  • 50 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • ¼ TL Natron
  • ¼ TL Salz
  • 90 g vegane Schokodrops + mehr für oben
  • Feuchte Zutaten:
  • 180 ml pflanzliche Milch
  • 160 g Apfelmus ungesüßt (siehe Anmerkungen)
  • 65 g Nussmus (siehe Anmerkungen)
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Vanilleextrakt

Instructions

  1. Schau dir gerne das Video für eine visuelle Anleitung an.
  2. Ein Muffinblech mit Papiermuffinförmchen ausfüllen (oder die Form einfetten). Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
  3. Alle trockenen Zutaten (außer den Schokoladenstückchen) in eine große Rührschüssel geben und umrühren.
  4. Nun die feuchten Zutaten dazugeben und mit einem Schneebesen umrühren. Du kannst auch einen Handmixer verwenden. Zum Schluss die Schokoladenstückchen unterrühren.
  5. Den Teig in die Muffinförmchen füllen und gleichmäßig verteilen. Ich hatte genug Teig, um 8 Muffins zu machen.
  6. Für 24 bis 27 Minuten backen oder bis Risse oben auf den Muffins zu sehen sind. Ich empfehle auch einen Zahnstochertest zu machen. Hierfür den Zahnstocher in die Mitte eines Muffins hereinstecken. Er sollte fast sauber herauskommen (es ist in Ordnung, wenn der Zahnstocher leicht klebrig ist, aber er sollte nicht nass herauskommen).
  7. Die Muffins abkühlen lassen und genießen! Lagere die Reste in einem luftdichten Behälter bis zu 5 Tage im Kühlschrank oder friere sie bis zu 3 Monate ein.

Notes

  • Ursprünglich am 13.02.2020 veröffentlicht. Am 11.09.2026 mit neuen hilfreichen Informationen, Bildern und Video ergänzt. Das Rezept selbst wurde nicht verändert.
  • Hafermehl: Wenn Du kein Hafermehl hast, dann mahle einfach Haferflocken (normal oder zertifiziert glutenfreie) in einem Mixer oder in einer elektrischen Gewürz-/Kaffeemühle, bis feines Hafermehl entsteht.
  • Mehl-Alternative: Buchweizenmehl oder Hirsemehl funktioniert auch. Du kannst auch normales Weizenmehl oder Dinkelmehl verwenden, wenn du dich nicht glutenfrei ernährst.
  • Süßungsmittel: Jedes granulierte Süßungsmittel kann verwendet werden. Einige Beispiele sind Kokosblütenzucker, Erythrit, normaler Zucker oder Dattelzucker. Ich habe 70g verwendet, aber wenn du gerne süß isst, dann empfehle ich 100g.
  • Apfelmus: Du kannst auch zerdrückte Bananen stattdessen nehmen.
  • Nussmus: Für eine nussfreie Version kann Sonnenblumenkernmus verwendet werden. Wenn du kein Nussmus hast, kannst du stattdessen auch 40-60 g Öl nehmen.
  • Das Rezept ergibt 7-8 Muffins (je nach Muffingröße). Nährwertangaben gelten für einen Muffin.
  • Author: lina
  • Prep Time: 10Minuten Min.
  • Cook Time: 25Minuten Min.

Nutrition

  • Calories: 223
  • Sugar: 12 g
  • Fat: 11 g
  • Saturated Fat: 3 g
  • Carbohydrates: 26 g
  • Fiber: 5 g
  • Protein: 6 g

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